×

Warnung

API keys with referer restrictions cannot be used with this API.
…wird ein Feuer entfachen!

Beschreibung

Am 19. Jänner schwingen deutschnationale Burschenschafter im Grazer Congress wieder das Tanzbein. Zu feiern gibt es genug, denn die FPÖ ist nun seit über einem Jahr mit der ÖVP in der Regierung. 40 % der FPÖ-Abgeordneten gehören Burschenschaften an. Der Machtradius dieser nationalistischen, antisemitischen, rassistischen und frauenfeindlichen Männerbünde steigt mit der Regierungsbeteiligung der rechtsextremen FPÖ erheblich. Die Burschenschaften sind somit Teil des laufenden Regierungsprojekts von FPÖ und ÖVP. Sie setzen massive Einschnitte in das Pensions-, Gesundheits- und Sozialsystem, sowie Angriffe auf die Gewerkschaften und die Schwächung der Arbeiterkammer durch. FPÖ und ÖVP erreichten bereits einen 12-Stunden Arbeitstag, planen die Einführung von Studiengebühren, ein „Hartz- IV für Österreich“ und Massenquartiere für AsylwerberInnen. Obwohl die meisten Burschenschaften von verschiedenen Institutionen als rechtsextrem eingestuft werden, wird ihr rassistisches Weltbild aufgrund der Regierungsbeteiligung der FPÖ von nun an gegen rechts in der Regierung vertreten. Deutschnationale Burschenschafter stehen in Österreich und Deutschland für völkischen Nationalismus, NS-Verherrlichung und Holocaust-Leugnung. Ihre Akademikerbälle in Wien und in Graz dienen als Vernetzungstreffen der Rechten und Rechtsextremen aus ganz Europa. Ob in der Regierung, als Richter, Staatsanwälte oder an Universitäten, Burschenschafter finden sich in hohen gesellschaftlichen Positionen, in denen sie für die tödliche Abschottung Europas, für Abschiebungen und den autoritären Umbau der Gesellschaft einstehen.

Es ist an der Zeit, laut zu werden gegen den Grazer Burschenschafterball, gegen die Regierung aus ÖVP und FPÖ und den gesellschaftlichen Rechtsruck.