Am Dienstag dem 14. April um 21.45 wurden 2 AktivistInnen der Juso Winterthur, Unia Jugend und UnterstützerInnen der Funke-Strömung von zivilen Beamten der Stadtpolizei Winterthur verhaftet. Die Begründung massive Sachbeschädigung.

Es ging in diesem Fall um Aufkleber, welche zur offiziellen 1.Mai Demonstration aufriefen. Diese Aufkleber wurden vor allem auf Laternenpfählen und Abfalleimern gefunden. Auf dem Revier wurde den Aktivisten mit Untersuchungshaft, und massiven Strafen und Verfahrenskosten gedroht sollten sie kein Geständnis ablegen. Beide Verhafteten sind Lehrlinge und können es sich nicht leisten bis spät in die Nacht festgehalten zu werden. Ausserdem wurde gedroht, dass sie am nächsten Tag unentschuldigt nicht zur Arbeit erscheinen werden, da sie wegen Verdunkelungsgefahr länger festgehalten werden könnten. Eine Genossin hat unter dem heftigen Druck ein Teilgeständnis abgelegt und erlitt einen Nervenzusammenbruch. Die AktivistInnen wurden knapp zwei Stunden lang festgehalten. Diese Repression gegen politische AktivistInnen und GewerkschafterInnen ist inakzeptabel.

Wir stellen uns vehement gegen politisch motivierte Freiheitsberaubungen durch die Polizei. Weiter verurteilen wir alle Versuche Menschen psychisch unter Druck zu setzten um ihnen Informationen zu entlocken. Diese Art des Vorgehens ist bei der Stadtpolizei Winterthur kein Einzelfall. Im Gegenteil ist sie ist berüchtigt dafür politisch aktive Jugendliche zu verfolgen. Wir werden diesen speziellen Fall, aber auch zukünftige Ereignisse scharf beobachten und gegebenenfalls dagegen vorgehen. Zusammen sind wir stark! Für den Sozialismus!

„Die Geschichte wird mich freisprechen“ Fidel Castro

Quelle: Funke Schweiz




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