…wird ein Feuer entfachen!

Unsere Revolutionäre Tradition: Larissa Reissner

Larissa Reissner wurde 1895 im polnischen Lublin geboren, damals noch unter zaristischer Herrschaft. Sie verbrachte die ersten Jahre ihres Lebens in der sibirischen Großstadt Tomsk, wo ihr Vater eine Rechtsprofessur erhalten hatte. 1903 musste die Familie vor der Unterdrückung durch das zaristische System nach Berlin fliehen. Durch die politische Tätigkeit ihres Vaters, der einige Jahre lang Mitglied der Bolschewiki war, lernte sie in dieser Zeit viele im Exil lebende russische Revolutionäre wie Lenin oder deutsche Revolutionäre wie Karl Liebknecht kennen. Nach Russland zurückgekehrt, bewegte sie sich in revolutionär-sozialistischen Kreisen, schrieb Artikel und Essays, u. a. für Maxim Gorkis Literaturzeitschrift „Letopis“ oder die sozialistische Tageszeitung „Nowaja Shisn“. Von Nicholas Hächl.

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Unsere Revolutionäre Tradition: Chen Bilan

Chen Bilan (陳碧蘭, 1902-1985) war eine chinesische Marxistin voll revolutionärer Tatkraft. Nach der Initialzündung des Marxismus durch die Bewegung des vierten Mai in China 1919 trat Chen Bilan als Studentin 1922 der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) bei. Ein Jahr verbrachte sie an der Kommunistischen Universität für die Arbeiter des Ostens in Moskau, einer großen Kaderschule für zukünftige RevolutionärInnen nichtrussischer Abstammung, die die Revolution in die Kolonien und die vom Imperialismus abhängigen Gebiete Asiens weitertragen sollten. Dort hielten auch Lenin und Trotzki Vorträge. Danach wurde sie nach Shanghai beordert, um als scharfsinnige und leidenschaftliche Revolutionärin u. a. in den Bereichen Frauen und Arbeiterinnen zu agieren.

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