…wird ein Feuer entfachen!

Justizpalastbrand im Schicksalsjahr 1927

Nach dem Abflauen der revolutionären Welle und den faschistischen Machtübernahmen in Italien und Ungarn gerieten auch die österreichischen ArbeiterInnen in eine permanente Defensive. Schritt für Schritt versuchte die Bourgeoisie den "revolutionären Schutt", d.h. die Errungenschaften der ArbeiterInnenbewegung, zu beseitigen. Obwohl sich das gesellschaftliche Kräfteverhältnis deutlich zu Gunsten des wiedererstarkten Kapitals verschob und die organisierte Arbeiterschaft durch eine zögernde und abwieglerische Führung immer wieder an ihrer Machtentfaltung gehemmt wurde, manifestierte sich der Widerstandswille und die Solidaritätsbereitschaft der ArbeiterInnenklasse immer wieder.

Weiterlesen: Justizpalastbrand im Schicksalsjahr 1927

Die österreichische Sozialdemokratie und die Nationale Frage (Geschichte der österreichischen Arbeiterbewegung Teil 5)

Die Unterdrückung von Nationen und nationalen Minderheiten, die die Geschichte des Kapitalismus von seiner Entstehung bis heute begleitet, und mögliche sozialistische Gegenstrategien nahmen und nehmen bis heute einen zentralen Platz in den politischen Auseinandersetzungen innerhalb der Arbeiterbewegung ein. Auch innerhalb der Sozialistischen Internationale entspann sich um diese Frage eine breite Diskussion.

Weiterlesen: Die österreichische Sozialdemokratie und die Nationale Frage (Geschichte der österreichischen...

Marienthal - oder: Was hat ein Provinznest mit dem Recht auf Arbeit zu tun?

18 Millionen Arbeitslose gibt es zur Zeit in Europa - Tendenz steigend. Dabei handelt es sich um eine strukturelle Arbeitslosigkeit, deren Opfer oft keine Aussicht mehr auf Wiedereinstieg in diesen "Kreis der Privilegierten" der Arbeitenden haben. In vielen Regionen ist dieser Kreis schon so bedrückend eng, dass die Arbeitslosenrate weit über die 25%-Marke steigt.

Weiterlesen: Marienthal - oder: Was hat ein Provinznest mit dem Recht auf Arbeit zu tun?

Krieg und Revolution

Am 26. Juni 1914 wird in Sarajewo der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand von einem serbischen Nationalisten ermordet. Damit war ein Vorwand gegeben, um das Völkergemetzel des Ersten Weltkriegs beginnen zu können. Jetzt ging es um die Neuaufteilung der Welt unter den imperialistischen Mächten. Für die Arbeiterbewegung sollte kein Stein auf dem anderen bleiben.

Weiterlesen: Krieg und Revolution