…wird ein Feuer entfachen!

Ungarische Revolution 1956: Arbeiterdemokratie oder Kapitalismus?

Vor kurzem jährte sich zum 40.Mal der Aufstand der ungarischen Arbeiter von Oktober bis Dezember 1956. Er stellte den Höhepunkt der angewachsenen Unzufriedenheit in Osteuropa dar. Heute stehen wir als Marxisten vor der Frage, was wir aus diesem Ereignis lernen können. War das grausame und letztendlich bankrotte System des Stalinismus nur der letzte Versuch, eine Alternative zum Kapitalismus mit all seiner Armut, Arbeitslosigkeit und Hoffnungslosigkeit zu erkämpfen?

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Die österreichische Arbeiterbewegung von der Gründung der SPÖ bis zum ersten Weltkrieg (Geschichte der österreichischen Arbeiterbewegung Teil 1)

Am Gründungsparteitag der SDAP in Hainfeld 1884 gelang es, die zersplitterte österreichische Arbeiterbewegung, sich zu einigen. Gleichzeitig nahm die organisierte Arbeiterschaft den Marxismus als theoretische Anleitung ihres Kampfes an. Mit Hilfe der neuen revolutionären Massenpartei und einer bis 1913 anhaltenden Hochkonjunktur erkämpften die Arbeiter viele soziale und demokratische Reformen. Als 1914 der erste Weltkrieg ausbrach lag der Traum von einer grundsätzlichen Verbesserbarkeit der kapitalistischen Gesellschaft in Scherben.

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"Hoch die Lumpen!" Die Geschichte des 1. Mai (Geschichte der österreichischen Arbeiterbewegung Teil 3)

In den letzten Jahren verstärkten sich die Angriffe auf den 1. Mai. In Wien müssen seit letztem Jahr die Straßenbahnen auch am Vormittag wieder fahren, nachdem in den letzten 50 Jahren die gesamten Wiener Linien stillgestanden sind. Nun ist es an der Zeit, sich die Frage zu stellen, was an diesem Tag so besonders ist, wie er entstanden ist und warum es sich lohnt, ihn zu verteidigen.

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Auf dem Weg zur unabhängigen Bewegung (Geschichte der österreichischen Arbeiterbewegung Teil 2)

Der Aufschwung der Arbeiterbewegung in den Jahren von 1867 bis 1870 legte die Basis für den Aufbau einer einheitlichen sozialdemokratischen Partei, in welcher sich die unzähligen Arbeitervereine zusammenschließen sollten. Diese Bestrebungen wurden von den Behörden der Habsburgermonarchie natürlich mit allen Mitteln bekämpft. Das größte Hindernis auf dem Weg zur Schaffung einer eigenen Partei der jungen Arbeiterklasse war jedoch die fehlende theoretische Klarheit in der Arbeiterbewegung selbst. Die folgenden zwei Jahrzehnte sollten deshalb auch durch einen beinharten Fraktionskampf in der österreichischen Arbeiterbewegung gekennzeichnet sein.

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Von Hainfeld ins Parlament (Geschichte der österreichischen Arbeiterbewegung Teil 4)

Zum Jahreswechsel 1888/9 war es dann endlich so weit. Am Parteitag in Hainfeld wurde die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP) unter der Führung von Victor Adler vereint. Der Aufstieg zur Massenpartei war somit gelegt. Doch schon in den Anfangsjahren entwickelten sich Tendenzen in der österreichischen Arbeiterbewegung, die geradewegs zur Kapitulation der Sozialdemokratie bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges führten.

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