…wird ein Feuer entfachen!

Die österreichische Arbeiterbewegung von der Gründung der SPÖ bis zum ersten Weltkrieg (Geschichte der österreichischen Arbeiterbewegung Teil 1)

Am Gründungsparteitag der SDAP in Hainfeld 1884 gelang es, die zersplitterte österreichische Arbeiterbewegung, sich zu einigen. Gleichzeitig nahm die organisierte Arbeiterschaft den Marxismus als theoretische Anleitung ihres Kampfes an. Mit Hilfe der neuen revolutionären Massenpartei und einer bis 1913 anhaltenden Hochkonjunktur erkämpften die Arbeiter viele soziale und demokratische Reformen. Als 1914 der erste Weltkrieg ausbrach lag der Traum von einer grundsätzlichen Verbesserbarkeit der kapitalistischen Gesellschaft in Scherben.

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Auf dem Weg zur unabhängigen Bewegung (Geschichte der österreichischen Arbeiterbewegung Teil 2)

Der Aufschwung der Arbeiterbewegung in den Jahren von 1867 bis 1870 legte die Basis für den Aufbau einer einheitlichen sozialdemokratischen Partei, in welcher sich die unzähligen Arbeitervereine zusammenschließen sollten. Diese Bestrebungen wurden von den Behörden der Habsburgermonarchie natürlich mit allen Mitteln bekämpft. Das größte Hindernis auf dem Weg zur Schaffung einer eigenen Partei der jungen Arbeiterklasse war jedoch die fehlende theoretische Klarheit in der Arbeiterbewegung selbst. Die folgenden zwei Jahrzehnte sollten deshalb auch durch einen beinharten Fraktionskampf in der österreichischen Arbeiterbewegung gekennzeichnet sein.

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Von Hainfeld ins Parlament (Geschichte der österreichischen Arbeiterbewegung Teil 4)

Zum Jahreswechsel 1888/9 war es dann endlich so weit. Am Parteitag in Hainfeld wurde die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP) unter der Führung von Victor Adler vereint. Der Aufstieg zur Massenpartei war somit gelegt. Doch schon in den Anfangsjahren entwickelten sich Tendenzen in der österreichischen Arbeiterbewegung, die geradewegs zur Kapitulation der Sozialdemokratie bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges führten.

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"Hoch die Lumpen!" Die Geschichte des 1. Mai (Geschichte der österreichischen Arbeiterbewegung Teil 3)

In den letzten Jahren verstärkten sich die Angriffe auf den 1. Mai. In Wien müssen seit letztem Jahr die Straßenbahnen auch am Vormittag wieder fahren, nachdem in den letzten 50 Jahren die gesamten Wiener Linien stillgestanden sind. Nun ist es an der Zeit, sich die Frage zu stellen, was an diesem Tag so besonders ist, wie er entstanden ist und warum es sich lohnt, ihn zu verteidigen.

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Justizpalastbrand im Schicksalsjahr 1927

Nach dem Abflauen der revolutionären Welle und den faschistischen Machtübernahmen in Italien und Ungarn gerieten auch die österreichischen ArbeiterInnen in eine permanente Defensive. Schritt für Schritt versuchte die Bourgeoisie den "revolutionären Schutt", d.h. die Errungenschaften der ArbeiterInnenbewegung, zu beseitigen. Obwohl sich das gesellschaftliche Kräfteverhältnis deutlich zu Gunsten des wiedererstarkten Kapitals verschob und die organisierte Arbeiterschaft durch eine zögernde und abwieglerische Führung immer wieder an ihrer Machtentfaltung gehemmt wurde, manifestierte sich der Widerstandswille und die Solidaritätsbereitschaft der ArbeiterInnenklasse immer wieder.

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