…wird ein Feuer entfachen!

Im Oktober, 100 Jahre nach den Ereignissen der russischen Revolution von 1917, veranstaltete die IMT (Internationale Marxistische Strömung) in London ein mehrtägiges Seminar.

250 Marxistinnen und Marxisten aus verschiedensten Teilen der Welt, wie etwa, Polen, Dänemark, Schweden, Großbritannien, Griechenland, Kanada, Deutschland und Österreich, nahmen teil. Man hat die Lehren aus den historischen Ereignissen gezogen und die Relevanz marxistischer Ideen, um zu verstehen, wie wir heute für einen revolutionären Wandel kämpfen können, wurde diskutiert.

 

Im Rahmen einer Veranstaltung für die russische Revolution fand die Premiere der mittlerweile zweiten Dokumentation der IMT, diesmal über Leben und Ideen Leo Trotzkis, statt. Anschließend gab es Reden von Esteban Volkov, dem Enkel Trotzkis, und Alan Woods, Autor des neu aufgelegten Buches ‘Bolshevism: The Road to Revolution’.

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Außerdem fand im Hinblick auf die politische Situation in Großbritannien eine Podiumsdiskussion unter dem Titel ‘Corbyn an die Macht, mit einem sozialistischen Programm’, mit Gastrednern aus der britischen Arbeiterbewegung, Steve Hedley (leitender Stellvertretender Generalsekretär der RMT), Paul Holmes (leitender Unison Aktivist), Rob Sewell (Herausgeber von Socialist Appeal) und Natasha Sorrel (National Union of Teachers) statt. Über einen Punkt waren sich die Redner einig: Für das Wohl dieser Gesellschaft muss Kapitalismus durch Sozialismus ersetzt werden!

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In den zahlreichen Workshops wurden Themen wie Terrorismus, Imperialismus, Faschismus, Neoliberalismus und Postmodernismus besprochen. Es wurden verschiedene historische und philosophische Themen analysiert. Im Rahmen dieser dreitägigen Schulung wurden aber auch grundlegende Fragen, wie etwa, wie der Kapitalismus funktioniert und was eine Revolution ist, geklärt. Aus dem Anlass des hundertjährigen Jubiläums der russischen Revolution gab es auch Referate wie „Von der Revolution zur Konterrevolution“ und „Permanente Revolution“.

Aktuellstes Thema, welches besprochen wurde, waren wohl die Geschehnisse in Katalonien und die nationale Frage. Solch ein Seminar bietet Revolutionären und Revolutionärinnen immer wieder die Möglichkeit, sich mit internationalen Genossen und Genossinnen auszutauschen, um den Klassenkampf und die Arbeiterbewegung im eigenen Land und weltweit voranzutreiben.

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Alan Woods, Herausgeber von www.marxist.com und marxistischer Historiker, sprach in seiner inspirierenden Abschlussrede darüber, warum wir eine Revolution brauchen und hob hervor, dass dieses Seminar, das bis jetzt erfolgreichste dieser Art war.
Es ist zentral und ausschlaggebend, dass wir uns nicht aus rein akademischen Gründen mit diesen Themen beschäftigen, sondern das Wissen als Leitfaden nutzen, um die aktuellen und zukünftigen gesellschaftlichen Bewegungen zu verstehen.




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