…wird ein Feuer entfachen!

Die Antifa-Demo in Braunau vom vergangenen Samstag war ein voller Erfolg. Ein kurzer Bericht von Sebastian Spanner (SJ Römerberg/Linz).



Am Samstag, den 21. April, sammelten sich – trotz des schönen Badewetters und der Abgelegenheit des Ortes – gegen zirka 14:30 Uhr an die 300 AktivistInnen am Bahnhof von Braunau am Inn.



Anlass dazu waren die in Braunau, der Geburtsstadt Hitlers, regelmäßig zu dessen Geburtstag am 20.4. stattfindenden Naziwallfahrten, so wie die in letzter Zeit verstärkten Naziaktivitäten in der Region Innviertel. Die KJÖ und die ÖGJ Braunau initiierten die Demonstration, die von AktivistInnen der SJOÖ, bayrischen JUSOS- und SDAJ-AktivistInnen, so wie anderen antifaschistischen Kräften aus der Region unterstützt wurde.



Die SJOÖ mobilisierte auf Initiative der SJ Römerberg, Steg und Wels – trotz der oben genannter Schwierigkeiten (und des am gleichen Tag stattfindenden SPÖ Landesparteitages) – gut 50 AktivistInnen im Rahmen ihrer Kampagne „Nazifreie Zone“. Auch rund 15 AktivistInnen der SJ Vorarlberg hatten den weiten Weg auf sich genommen, um ihre Solidarität zu bekunden. Die jungen AntifaschistInnen der SJ bildeten auf der Demo einen eigenen, disziplinierten, aber lautstarken Block.



Im Schritttempo ging es ab 3 Uhr in Richtung Stadtplatz, wo nach gut zwei Stunden antifaschistischen Spaziergangs eine Schlusskundgebung abgehalten wurde. Auf dem Weg dorthin reihten sich viele ortsansässige SympathisantInnen ein. Viele PassantInnen, die sich aus diversen Gründen nicht beteiligten, sprachen ebenfalls ihre Zustimmung aus.



Danach fand noch eine Podiumsdiskussion mit zwei älteren antifaschistischen Aktivisten statt, auf der den jungen AntifaschistInnen ein kurzer geschichtlicher und rechtlich-gesellschaftlicher Einblick in die Machenschaften der extremen Rechten gewährt wurde. Zum Ausklang des Abends gab es dann noch ein Konzert mit linken Rockbands aus der Region. Alles in allem war es eine erfolgreiche Demonstration, die das Interesse an und die Wichtigkeit des Themas Antifaschismus bekräftigte.










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