…wird ein Feuer entfachen!
  • Katalonien vor den Wahlen

    Spanischer Staat. Am 1. Oktober versuchte die spanische Zentralregierung eine Volksabstimmung über die Unabhängigkeit mit brutaler Gewalt zu verhindern. In weiterer Folge wurde die katalanische Regierung von der Regierung in Madrid abgesetzt und Neuwahlen in Katalonien verkündet. Von Sandro Tsipouras.

  • Der Kampf für eine katalanische Republik tritt in ein neues Stadium ein

    Die Ausrufung der Republik durch das katalanische Parlament am 27. Oktober 2017 war nur von kurzer Dauer. Der Staat war vorbereitet, die Proklamation entschieden zu zerschlagen, während die katalanische Regierung keine Pläne oder Strategien hatte, sie zu verteidigen. Das bedeutet aber nicht das Ende der Bewegung. Von Jorge Martin

  • Die katalanische Revolution und die Aufgaben der Linken

    Der spanische Staat möchte gern als Sieger aus der noch nicht beendeten Schlacht gegen die katalanische Unabhängigkeitsbewegung hervorgehen. Doch die bedeutsamste Entwicklung innerhalb dieser zwei Monate war das Entstehen der größten Bewegung des zivilen Ungehorsams in Spanien seit 40 Jahren.

  • Die Massen betreten die Bühne

    Am 1. Oktober 2017 stimmte die Bevölkerung Kataloniens mit 90% für die Unabhängigkeit vom spanischen Staat und für eine katalanische Republik. Die Wahlbeteiligung des etwa 7,5 Mio. EinwohnerInnen umfassenden Gebiets im nordöstlichen Teil der iberischen Halbinsel lag bei 42%. Die Wahl fand trotz massiver Gewaltanwendung seitens des spanischen Staats statt. Von Yola Kipcak

  • Katalonien: Die Massen ergreifen die Initiative

    Auch brutale Polizeirepression hat das katalonische Unabhängigkeitsreferendum am vergangenen Sonntag nicht verhindern können. Vielen hunderttausend Menschen zeigten sich entschlossen, alle Hindernisse zu überwinden und wählen zu gehen.

  • Schottland: Sturgeons Appell für ein Referendum entfacht politischen Sturm

    Nicola Sturgeon, die Vorsitzende der Scottish National Party und des Schottischen Parlaments, hielt diese Woche endlich jene Rede, die seit dem Brexit-Referendum im Juni 2016 unausweichlich schien. Durch die Ankündigung, ein zweites Unabhängigkeitsreferendum anzustreben, hat Sturgeon einen politischen Sturm entfacht. Dieser wird frühestens erst nach dem Referendum wieder abebben. Von Amy Dean

  • Der Hass auf die Eliten

    Italien. Das Verfassungsreferendum endete mit einer verheerenden Niederlage für die Regierung von Premier Renzi. Wie angekündigt erklärte er seinen Rücktritt. Eine Analyse unserer Schwesterzeitung Rivoluzione. 

  • Der nächste Krisenherd

    Vor dem Hintergrund einer schweren Bankenkrise und einer schwächelnden Realwirtschaft droht das kommende Verfassungsreferendum für die Regierung Renzi zu einem Debakel zu werden.

  • Wahlanalyse: Brexit erschüttert europäisches Establishment

    Am 23. Juni 2016 hat das britische Volk eine weitreichende Entscheidung getroffen. Nach 40 Jahren Mitgliedschaft in der Europäischen Union stimmten die Briten für nun einen Austritt. Diese Entscheidung hat enorme Konsequenzen für Großbritannien, Europa und die ganze Welt. Von Alan Woods.

  • „In“ oder „Out?“- Die EU und der Brexit

    Am 23. Juni entscheiden die BürgerInnen Britanniens in einem Referendum über den „Brexit” aus der Europäischen Union. Das bürgerliche Lager ist gespalten; die Linke träumt von einer „sozialen, demokratischen“ EU.

  • Griechenland nach dem Referendum

    Nachdem sich im Referendum vom 5. Juli 61% der GriechInnen gegen die Austeritätspolitik ausgesprochen hatten, die die Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds Griechenland und anderen Ländern seit fünf Jahren aufzwingt, schauten sowohl die ArbeiterInnenklasse Europas und der Welt als auch ihre Feinde, die bürgerlichen Regierungen und die KapitalistInnen hinter ihnen, gebannt auf das kleine Land mit zehn Millionen Einwohnern. Erstere schauen mit Spannung und Vorfreude auf die Dinge, die da kommen werden, letztere mit Nervosität und Angst. Denn erstmals war ein Volk aufgestanden und hatte der Troika offen die Gefolgschaft verweigert. Von Sandro Tsipouras und Florian Keller.

  • Warum wir OXI (Nein) sagen!

    In den letzten Tagen wurde in den heimischen Massenmedien ein regelrechter Feldzug gegen die Volksabstimmung über ein neues Sparprogramm in Griechenland gestartet. Schon haben Massendemonstrationen stattgefunden, die für ein OXI (Nein) kämpfen. Warum wir solidarisch mit unseren griechischen KollegInnen sein sollten schreibt Florian Keller.

  • Weg mit der Troika-Erpressung – Für anti-kapitalistische Maßnahmen!

    Am Samstag kündigte der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras ein Referendum über das von EU, EZB und IWF verlangte Sparpaket an. Seither überschlagen sich die Ereignisse. Die entstandene Situation analysiert Sandro Tsipouras

  • Venezuela: Was bedeutet die Niederlage im Referendum zur Verfassungsreform?

    Das Referendum zur Verfassungsreform am 2. Dezember brachte die erste Niederlage von Chávez und die Bolivarische Revolution bei einem demokratischen Urnengang. Das offizielle Wahlergebnis ergab: 4,504,354 Stimmen gegen (50.70%) und 4,379,392, (49.29%) für die von Chávez vorgeschlagene Verfassungsreform. Der in den westlichen Medien als Autokrat dargestellte Chávez akzeptierte das Votum. Doch der Kampf für den „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ wird weitergehen. Von Alan Woods.