…wird ein Feuer entfachen!
  • Krise in Europa und die Grenzen des Reformismus

    Überall in Europa finden große Umwälzungen in der politischen Landschaft statt. Alte sozialdemokratische Parteien werden vernichtet oder völlig auf den Kopf gestellt, neue linke Parteien entstehen und zerbrechen wieder. Wir wollen hier die Entwicklungen in der Linken in drei europäischen Ländern genauer betrachten, analysieren und kritisieren.

  • Reformismus heute

    Griechenland. Am 22. Mai konnte Alexis Tsipras aufatmen. Nach monatelangem Ringen wurde die erste Tranche des dritten Memorandums oder „Rettungspakets“ in Höhe von 10,2 Mrd. Euro freigegeben. Von Sandro Tsipouras.

  • Neuwahlen voraus?

    Griechenland. Ein weiteres Mal scheint eine sogenannte „Verhandlung“ zwischen der SYRIZA-ANEL-Regierung und den Gläubigern an ihre Grenzen zu stoßen. Von Stamatis Karagiannopoulos.

  • Griechenland: Auf, auf zum Kampf!

    Wir erklärten wiederholt, dass der Zynismus und die politische Frustration der griechischen Arbeiterklasse nicht lang anhalten, sondern die Hammerschläge des dritten Memorandums schon bald die nächsten Wellen der Revolution auslösen würden. Von Sandro Tsipouras.

  • Der Maulwurf der Geschichte

    Der revolutionäre Prozess in Europa schreitet voran. Die revolutionäre Stimmung, ergreift ein Land nach dem anderen. Sandro Tsipouras resümiert die Situation an zwei Hauptschauplätzen der europäischen Revolution.

  • Die Mission von Varoufakis: Den europäischen Kapitalismus vor sich selbst retten (Teil 2)

    Gianis Varoufakis, der ehemalige griechische Finanzminister, präsentiert sich selbst als „unberechenbaren Marxisten“, was auch von den bürgerlichen Medien aufgegriffen wird. Wir argumentieren dafür, dass es sich bei ihm um einen klassischen Reformisten handelt, der glaubt, dass die Lösung der gegenwärtigen Krise im kapitalistischen System selbst gefunden werden könne. Dafür stand Karl Marx niemals. Von Fred Weston. 

  • Die Mission von Varoufakis: Den europäischen Kapitalismus vor sich selbst retten (Teil 1)

    Gianis Varoufakis, der ehemalige griechische Finanzminister, präsentiert sich selbst als „unberechenbaren Marxisten“, was auch von den bürgerlichen Medien aufgegriffen wird. Wir argumentieren dafür, dass es sich bei ihm um einen klassischen Reformisten handelt, der glaubt, dass die Lösung der gegenwärtigen Krise im kapitalistischen System selbst gefunden werden könne. Dafür stand Karl Marx niemals. Von Fred Weston.

  • Sieg des vermeintlich kleineren Übels

    Griechenland.  Die Wahl in Griechenland ist geschlagen. Warum SYRIZA gewann und was das für die  von Verelendung bedrohten Massen in Griechenland bedeutet, analysiert Mario Wassilikos.

  • Das Scheitern der falschen Vernunft

    Linke Strategien. Reformistische Linke warnen seit jeher vor „revolutionären Abenteuern“ und propagieren den Weg der „vernünftigen, realistischen Politik“. Doch das hat die Reaktion noch nie besänftigen können, erklärt Gernot Trausmuth.

  • Das neue Memorandum, die Vernichtung von SYRIZA und die Revolution in Europa

    Das neue Paket barbarischer Sparmaßnahmen für Griechenland wurde in einer undemokratischen Farce durchgepeitscht. Es zeigt sich, dass in der Eurozone letztlich die Troika entscheidet. Daran zerbricht die regierende Linkspartei SYRIZA, die kein Mittel gefunden hat, der putschistischen Haltung des Kapitals entgegenzuhalten. Wie gestaltet sich nun die Gründung der neuen linken Partei „Volkseinheit“? Wie geht es weiter mit einem Europa, das seine autoritäre Fratze nunmehr stolz zur Schau stellt? Von Sandro Tsipouras.

  • Griechenland: Rede von Stamatis Karagiannopoulos

    Wir veröffentlichen die letzte Rede von Stamatis Karagiannopoulos im ZK der SYRIZA bevor sich die Kommunistische Strömung der neuen Linksabspaltung von SYRIZA, "Laiki Enotita" (Volkseinheit), anschloss.

  • Der Verrat der Führung und der 110 Abgeordneten

    In den letzten Wochen kam es in Griechenland zu einer dramatischen Zuspitzung der Lage. Nachdem sich am 5. Juli 60% der GriechInnen gegen die Fortsetzung der barbarischen Sparpolitik ausgesprochen hatten, akzeptierte die Regierung Tsipras am 13. Juni, nur eine Woche später, die Forderung der Eurogruppe, die bisher brutalsten Sparmaßnahmen durchzuführen. Das ganze geschah ohne jegliche Gegenleistung von der Troika, bis auf die Zusage, Verhandlungen über ein neues Rettungsprogramm aufzunehmen, wenn die neuen Sparmaßnahmen alle durchgeführt sein werden. Der Regierung wurde ein Zeitrahmen vom 14. bis zum 22. Juli gegeben, um die neuen Maßnahmen zu beschließen. Dazu gehören drastische Mehrwertsteuererhöhungen und Pensionskürzungen, die endgültige Abschaffung der Kollektivverträge (zuvor hatte SYRIZA zaghafte Schritte zu ihrer Wiedereinführung beschlossen) und die Privatisierung von bis zu 50 Milliarden Euro an Staatsbesitz, wovon 25 Milliarden Euro zur Rekapitalisierung der Banken dienen sollen und das obwohl der veräußerliche griechische Staatsbesitz nur 17 Milliarden Euro umfasst. Als es am Abend des 15. Juli zur Abstimmung im Parlament kam, weigerten sich 39 von insgesamt 149 SYRIZA-Abgeordneten, Tsipras' Kapitulation zu unterstützen. 32 davon stimmten mit „Nein“, darunter Minister und Staatssekretäre der SYRIZA sowie die Parlamentspräsidentin Zoe Konstantopoulo, die für diese Sitzung ihr Amt zurücklegte, um eine Rede halten zu können. In dieser bezeichnete sie das neue Abkommen als „sozialen Genozid“ und sagte, dass die Regierung kein Recht habe, dass „Nein“ der Bevölkerung in ein „Ja“ zu verwandeln. Damit treten die Bruchlinien in der Partei offen hervor, denn auch 110 Mitglieder des 200köpfigen Parteivorstandes sprachen sich gegen die Abmachung aus. Nun spitzt sich der Konflikt zwischen der Parteilinken und der Regierung um die Vorherrschaft in SYRIZA zu. Ein Kommentar der kommunistischen Strömung in SYRIZA.

  • Griechenland: Eine demütigende Kapitulation, die nicht funktionieren wird

    Die Vereinbarung, die der griechischen Regierung in den frühen Morgenstunden des 13. Juli 2015 nach einem nächtlichen Euro-Gipfel aufgezwungen wurde, kann nur als demütigende Kapitulation beschrieben werden. Griechenland hat im Grunde genommen seine Souveränität an die Troika abgegeben und gegen ein neues, an strenge Bedingungen geknüpftes „Hilfspaket“ eingetauscht. Im Gegenzug gibt es seitens der Troika die vage Versprechung, dass vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt eine Schuldenumstrukturierung (aber kein Schuldenerlass) kommt. Diese Vereinbarung wird nicht funktionieren. Sie wird Ministerpräsident Tsipras und Syriza politisch zerstören und Griechenland ökonomisch weiter in eine Rezession stürzen. Sie hat außerdem tiefe Risse innerhalb der Europäischen Union offen gelegt. Eine Analyse von Jorge Martin.

  • Griechenland: die neue Einigung - Niederlage und Strafe für das „Nein“ der Bevölkerung

    Organisiert den massenhaften Widerstand gegen die Junta – bestehend aus der Troika, der Oligarchie und der kapitulierenden Regierung - um einen Beschluss dieser Einigung im Parlament zu verhindern!

  • Griechenland nach dem Referendum

    Nachdem sich im Referendum vom 5. Juli 61% der GriechInnen gegen die Austeritätspolitik ausgesprochen hatten, die die Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds Griechenland und anderen Ländern seit fünf Jahren aufzwingt, schauten sowohl die ArbeiterInnenklasse Europas und der Welt als auch ihre Feinde, die bürgerlichen Regierungen und die KapitalistInnen hinter ihnen, gebannt auf das kleine Land mit zehn Millionen Einwohnern. Erstere schauen mit Spannung und Vorfreude auf die Dinge, die da kommen werden, letztere mit Nervosität und Angst. Denn erstmals war ein Volk aufgestanden und hatte der Troika offen die Gefolgschaft verweigert. Von Sandro Tsipouras und Florian Keller.

  • Ein großartiger Sieg: Ein Mandat für revolutionären Widerstand, nicht für neue Memoranda

    Der auf die Mobilisierung der arbeitenden Klasse gestützte Sieg mit über 61 Prozent für die NEIN-Kampagne ist ein Ereignis von revolutionärer Bedeutung. Die Menschen haben damit ein Mandat ausgestellt für den revolutionären Widerstand und gegen die Memorandum-Verträge. Es ist jetzt an der Zeit, die Banken zu verstaatlichen, die Schulden zu streichen und die Politik der Memoranda mitsamt dem ihnen zu Grunde liegenden barbarischen Kapitalismus zu beenden.

  • Unterstützt die kommunistische Strömung in SYRIZA!

    Helft mit die Zerstörung aller sozialen Rechte in Griechenland und eine Kapitulation vor der Troika zu verhindern!

  • Warum wir OXI (Nein) sagen!

    In den letzten Tagen wurde in den heimischen Massenmedien ein regelrechter Feldzug gegen die Volksabstimmung über ein neues Sparprogramm in Griechenland gestartet. Schon haben Massendemonstrationen stattgefunden, die für ein OXI (Nein) kämpfen. Warum wir solidarisch mit unseren griechischen KollegInnen sein sollten schreibt Florian Keller.

  • Weg mit der Troika-Erpressung – Für anti-kapitalistische Maßnahmen!

    Am Samstag kündigte der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras ein Referendum über das von EU, EZB und IWF verlangte Sparpaket an. Seither überschlagen sich die Ereignisse. Die entstandene Situation analysiert Sandro Tsipouras

  • SYRIZA zwischen den Fronten

    Aus der nervös als "Krisengipfel" herbeigesehnten Eurogruppensitzung am Montagabend ist nicht viel geworden. Am Mittwochabend, so kündigte Angela Merkel anschließend an, wird es an die Fortsetzung der Diskussion gehen. In der Zwischenzeit wird die Troika den "griechischen Vorschlag" "bewerten". Auf Nachfrage verneinte Merkel dann auch, den Vorschlag überhaupt zu kennen, er sei lediglich den "Institutionen" zugestellt worden und nicht Gegenstand der Diskussion gewesen. Von Sandro Tsipouras.